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Erste Schutzwohnung für LSBTI*-Personen in Berlin bereit für Einziehende

Die bundesweit erste Krisenwohnung für queere Schutzsuchende vor Zwangsverheiratung, die im Oktober dieses Jahres der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, ist bereit für Einziehende. Der Weg dahin war kein einfacher; bis zur Umsetzung des Projektes dauerte es zwei Jahre.

Die Krisenwohnung richtet sich an LSBTI*-Betroffene aus Berlin, die von Zwangsverheiratung bedroht, von häuslicher Gewalt und/oder Gewalt im Namen der Ehre betroffen sind, und bietet bis zu fünf Wohnplätze. Die Schutzsuchenden werden in der Krisenwohnung durch geschulte MitarbeiterInnen betreut und es kann Einzelberatung auf Deutsch, Englisch sowie auf Türkisch erfolgen.

Die Einrichtung einer solchen Krisenwohnung ist ein wichtiger Schritt: Bei der Diskussion von Themen wie Gewalt im Namen der Ehre, Häusliche Gewalt und Zwangsverheiratung sind LSBTI*-Betroffene häufig nicht im öffentlichen Bewusstsein. Dabei können gerade queere Personen aufgrund ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität bedroht sein. In solchen Situationen ist es wichtig, dass es genug Anlaufstellen gibt, die Beratung und Schutz bieten. Die Krisenwohnung bildet in diesem Kontext einen der ersten Bausteine und es wird auf weitere gehofft, die folgen.

Die Vermittlung der Wohnplätze folgt über die Beratungsstelle MILES beim LSVD Berlin-Brandenburg e.V. über ein Erstgespräch, zu kontaktieren unter:

Telefon: 030 22 50 22 15
Terminvereinbarung Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen (PDF-Datei)

Stand: 11/2019