Beratung in unterschiedlichen Krisensituationen (telefonisch oder im direkten Kontakt), Klärung von ausländerrechtlichen oder juristischen Fragen, psychosoziale Beratung, Hilfe bei Behördengängen, Vermittlung schon Schutzeinrichtungen
Migrantinnen in Not und in Gewaltsituationen, unabhängig vom Aufenthaltsstatus.
Bei
Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung, Opfer von Zwangsprostitution, Opfer von (sexueller) Gewalt auf der Flucht, (drohender) Zwangsverheiratung, Zwangsehe, Gewalt in Partnerschaft oder Ehe, Heiratsmigration
Angebote
telefonisch und persönliche Beratung, Begleitung, Betreuung von Minderjährigen mit den o.g. Problematiken, Vermittlung von Schutzeinrichtungen
Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Französisch (ggf. weitere Sprachen)
Hilfsangebote
Geeignet für
Frauen* in Not und in Gewaltsituationen, unabhängig vom Aufenthaltsstatus (alle Personen, die sich unter der Bezeichnung „Frau“ definieren)
Bei
Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit, Zwangsverheiratung, Bedrohung durch Gewalt im Kontext von „Ehre“, weibliche Genitalverstümmelung (FGM/C)
Angebote
Beratung in unterschiedlichen Krisensituationen (telefonisch oder im direkten Kontakt), Klärung von ausländerrechtlichen oder juristischen Fragen, psychosoziale Beratung, Hilfe bei Behördengängen; aufsuchende Sozialarbeit, Vermittlung von Schutzeinrichtungen
Erreichbarkeit
Montag – Freitag: 10.00 – 15.00 Uhr
Kontaktaufnahme via WhatsApp in Muttersprache möglich.
Alle Menschen, die sich als männlich identifizieren und über 18 Jahre alt sind sowie einen gültigen Aufenthaltsstatus haben. Der Fachbereich „Männerarbeit“ des SKM Rheydt e.V. ist zwar keine Fachstelle für Zwangsheirat, hat aber schon oft mit Menschen, die sich in einer solchen Situation befinden, zusammengearbeitet. Zudem begreifen wir Zwangsehen und Gewalt im Namen der „Ehre“ regelmäßig als Aufnahmevoraussetzung für sowohl unsere Krisen- und Gewaltberatung als auch unsere Gewaltschutzeinrichtung.
Bei
häuslicher Gewalt; Gewalt im direkten sozialen Umfeld; Zwangsehe; Gewalt im Namen der „Ehre“
Angebote
Ambulantes Beratungsangebot (Krisen- und Gewaltberatung), Aufnahme in eine Schutzeinrichtung
Aufnahme in die Einrichtung
Gewaltschutzeinrichtung für Männer (Freiraum): Regelaufenthalt 3 Monate, im Einzelfall kann der Aufenthalt verlängert werden. Aktuell sind 4 Plätze verfügbar. Bei Bedarf können ebenfalls Männer gemeinsam mit ihren Kindern aufgenommen werden. Es handelt sich um eine anonyme Einrichtung in Form von zwei Gewaltschutzwohnungen. Jeder Bewohner bezieht ein eigenes Zimmer. Zusätzlich gibt es einen gemeinsamen Küchen-, Wohn- und Essbereich, Waschmöglichkeiten für die eigene Kleidung und ein Badezimmer in der jeweiligen Wohnung zur gemeinschaftlichen Nutzung. Aktuell entstehen keine Kosten der Unterkunft auf Grund der Projektfinanzierung. Dies kann sich aber zukünftig noch ändern. Die Bewohner müssen sich selbst mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln etc. versorgen. Eine Aufnahme ist aktuell nur während der normalen Geschäftszeiten und nach vorherigem Aufnahmegespräch sowie Prüfung der im konkreten Fall bestehenden Umstände möglich. Die Zusage erfolgt in der Regel innerhalb von 1 bis 2 Tage. Das Einzugsgebiet ist nicht auf Nordrhein-Westfalen beschränkt.
häusliche Gewalt durch Partnerin oder familiäre Gewalt (z.B. Bedrohung durch Zwangsheirat oder aufgrund ihrer sexuellen Orientierung), Gewalt durch Familienangehörige (Vater, Brüder etc.), wenn Männer dadurch zu Hause nicht mehr sicher sind.
Angebote
Beratung, sichere Unterbringung
Aufnahme in die Einrichtung
Anonyme Unterbringung in einer Männerschutzeinrichtung, max. 4 Plätze. Die Aufenthaltsdauer beträgt max. 3 Monate, Verlängerungen sind möglich.
Bei jugendlichen Männern unter 18 Jahren wird das Jugendamt mit einbezogen. Die Kostenübernahme ist dann individuell am Einzelfall zu klären.
Die Beratungsstelle nimmt nur Männer (jugendliche Männer) aus ganz Deutschland auf.
Sollte in Ausnahmefällen unter beiden Telefonnummern niemand erreichbar sein, sprechen Sie bitte unbedingt eine Nachricht mit Ihren Kontaktdaten auf den Anrufbeantworter – Sie erhalten zeitnah einen Rückruf!
Deutsch, Englisch, Kurdisch und Türkisch (ggf. weitere Sprachen)
Hilfsangebote
Geeignet für
Mädchen und Frauen (ohne Altersbegrenzung), auch nach Flucht und mit und ohne Behinderung. Betroffene Jungen und Männer erhalten eine Erstberatung und werden weitervermittelt.
Bei
drohender oder bestehender Zwangsheirat sowie Einschränkungen der Selbstbestimmungsrechte
Angebote
telefonische, persönliche Beratung und Online-Beratung durch ein interkulturell besetztes Team; 35-40 kostenlose Präventionsveranstaltungen pro Jahr in Schulen in NRW für Mädchen ab der 8. Klasse. Informationsveranstaltungen für MultiplikatorInnen (z.B. aus Beratungsstellen und Jugendämtern).
Aufnahme in die Einrichtung
Mädchen und junge Frauen mit und ohne Behinderung zwischen 12 und 21 Jahren aus NRW; zwei Plätze
• Mädchen und Frauen bis 27 Jahre • und deren Bezugspersonen, • alle Personen, die betroffenen Mädchen und Frauen helfen wollen, • sowie Bezugspersonen von Jungen.
Bei
sexualisierter Gewalt, Gewalt jeglicher Art, Gewalt im Namen der Ehre
Angebote
Beratung, Vermittlung an andere Hilfestellen (juristisch, medizinisch, psychologisch), Begleitung zu Terminen, Beratung von Fachkräften, Präventionsarbeit an Kindergärten und Schulen